Heiligabend ’44 -Das Theaterstück

Die Jugend einer ganzen Generation, die Jugend unserer Bewohner und Bewohnerinnen, ist geprägt von der Erfahrung von Krieg und Gewalt, Flucht und Vertreibung, Neuanfang in der Fremde. Diesen Erfahrungen Raum zu geben, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was war und zu mahnen, wozu Krieg und Faschismus führen, war Ziel des Projektes. Die Erinnerungen unserer Bewohner und Bewohnerinnen haben Angehörige und Mitarbeitende gemeinsam mit ihnen in einem Theaterstück auf die Bühne gebracht, dessen Ziel eine Bewohnerin in drei Worte zu fassen vermochte: „Nie wieder Krieg“

,,1942 habe ich meinen späteren Mann kennengelernt. Gesehen haben wir uns aber kaum noch. Lediglich über die Feldpost hielten wir Kontakt, denn er schrieb fleißig. Er war dann bei den Franzosen in Gefangenschaft und kam erst am 1. August ’47 zurück“.
Maria Börngen, Jahrgang 1923

„Ich kam in das Gefangenlager auf den Rheinwiesen. 180.000 Gefangene lebten auf diesem Feld. Es war ein Feld voller Erdlöcher. In diesen Erdlöchern hausten wir.“
Heinz Unger, Jahrgang 1921