Der Deinerlinde Wochenbericht vom 10.8.2022
Interessante Erkenntnisse
Im letzten Wochenbericht haben wir unsere neuen Thermometer vorgestellt, die in den vergangenen auch eifrig genutzt wurden, um zu entscheiden, ab wann wir morgens Fenster und Türen an Hitzetagen besser schließen sollten.
Beim Vergleich der beiden Thermometer fiel dabei folgendes auf: In der Regel zeigen die beiden Außenthermometer nahezu die gleiche Temperatur an, wobei es im Garten am Fischteich (ablesbar auf dem Klavier) immer etwa ein Grad kühler ist, als im Maronenhof (ablesbar an der Tür im Gartenzimmer).
Die Erklärung ist einfach. Der Außenfühler im Garten am Fischteich hängt im Busch und profitiert von der Verdunstungskälte des Busches, die entsteht, wenn dieser über seine Blätter Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist es in Wäldern ja auch immer so angenehm kühl im Sommer.
Nach dem Regen am vergangenen Donnerstag betrug der Temperaturunterschied jedoch fast 3 Grad, denn unter dem Busch hatte sich die Feuchtigkeit des Regens noch gehalten und verdunstete konstant und kühlte auch konstant.
Im Maronenhof hingegen war der Regen auf dem Rasen längst versickert und dieser so trocken wie zuvor und von Verdunstungskälte keine Spur.
Was kann man daraus lernen? Will man der sommerlichen Hitze künftig trotzen, sollte man nicht Rasenflächen anlegen oder gar Steinwüsten in Form so genannter „Schottergärten“, sondern Büsche und Bäume pflanzen und dafür Sorge tragen. dass sie immer genug Wasser haben, um zu wachsen und unsere Gärten zu klimatisieren.
Genau diesem Zweck dienen ja auch die Sumpfeiche, die Robinie und die Walnuss, die wir im Bauerngarten angepflanzt haben und die nachmittags, wenn sie den eines Tages groß genug sind, die Fassade des Gartenviertels beschatten sollen.
Ebenso segensreich werden eines Tages die beiden Maronen im Maronenhof ihre Funktion als Schattenspender für das Gartenzimmer übernehmen und als „Kühl-Akkus“ für den Hof dienen sie jetzt schon.
Den eindrücklichsten Effekt, was Kühlung und Schatten angeht, verdanken wir dem alten Ahorn an der Kräuterschnecke. Gäbe es ihn nicht, wäre das sommerliche Leben an der Kräuterschnecke, so wie jetzt, nicht denkbar.
Lassen Sie uns also unsere Bäume wert schätzen und pflegen und wenn nötig wässern, damit wir uns auch weiterhin an ihrem Grün und ihrer kühlenden und Schatten spendenden Funktion erfreuen können.
Die vor einigen Jahren im Bauerngarten gepflanzte Walnuss allerdings hat schon deutliche Trockenschäden und es bleibt nur zu hoffen, dass ihre Rettung gelingen wird.
Schnell mal überbügeln
„Voller Falten ist das Hemd,
ist Dir dieser Anblick fremd?
Aus dem Schrank die Blus‘ ich hol‘;
wer hat sie verknittert wohl?“
Auch der Blick auf meinen Kragen,
gibt mir Anlass mal zu fragen:
Könnt‘ ich besser damit leben,
wär statt kraus die Wäsche eben?
Und die Antwort ist ganz klar,
gut und richtig und auch wahr:
Hat die Kleidung zu viel Falten,
lass das heiße Eisen walten!“
Oder etwas weniger prosaisch formuliert: Ab diesem Freitag um 16.00 Uhr gibt es vorläufig wöchentlich die Möglichkeit, im Gartenzimmer das eine oder andere Wäschestück überzubügeln. Und wer selber das Bügeleisen nicht mehr zu halten vermag, findet sicherlich einen Mitbewohner, der das Hemd mal eben mitbügelt.
Wir werden dieses Bügelprojekt zunächst auf vier Wochen anlegen, um zu sehen, welches Interesse besteht.
Und da ich aus eigener Erfahrung weiß: Am besten bügelt es sich bei entsprechend flotter Musik, werden wir dazu ein paar Schlager laufen lassen.
„Soll das Bügeln Dir gelingen,
hör Musik – tu dazu singen!“
Volker Lemke
(… bügelt gern bei : „Auf in den Kampf Tore – e – ero … „)
Schätzung Marktwagenumsatz
Im letzten Wochenbericht hatten wir dazu aufgerufen, doch mal den Jahresumsatz des Marktwagens zu schätzen und seine Schätzung am Freitag am Marktwagen kund zu tun. Eine ganze Reihe von Bewohnern und Bewohnerinnen sind der Aufforderung gefolgt. Am nächsten dran war Frau Rohde und bekam als Preis eine kleine Schachtel Pralinen und einen Gutschein für das Café überreicht.
Wieviel Jahresumsatz hatte Frau Rohde nun geschätzt? – 11.200.- €
Und wie hoch war der Jahresumsatz nun wirklich?
Lest und staunt! – 12.028,68 € !
Anuschka
Anuschka! Klingt wie der Name einer eine Oper von Tschaikowsky ist aber tatsächlich der Name der ersten Kartoffelsorte, die der Kartoffelclub nach seiner Zwangsurlaubspause wieder zum Schälen in die Hände bekam. Schälen ließ sie sich schon mal gut und wie sie schmeckt werden wir in den nächsten Tagen prüfen können.
Ende August soll dann als nächste Sorte „Laura“, die sich leicht an ihrer rötlichen Schale erkennen lässt, geerntet werden.
Termine
Montag:
10.00 Uhr – Forum: Gymnastik
11.15 Uhr – Forum: kartoffelclub
16.00 Uhr – Forum: Kreativgruppe
16.15 Uhr – Capella: klingende Capella
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Dienstag:
10.00 Uhr – Gartenzimmer: Ratestunde
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
11.15 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Kräuterschnecke: Konzert Friedhelm Dehne
Mittwoch:
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
11.15 Uhr – Forum: Kartoffelclub
15.30 Uhr – Heidelbeergasse: Hörgeräteprüfung
16.00 Uhr – Forum: Bingo
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Donnerstag:
10.00 Uhr – Café: Lesestunde
11.15 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Forum: Gymnastik
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Freitag:
ab 9.00 Uhr – Wohnbereiche: Marktwagen
11.15 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Gartenzimmer: Bügeln mit Musik
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Samstag:
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
11.15 Uhr – Forum: Kartoffelclub
14.00 – 17.00 Uhr – Café: Café Deinerlinde
Sonntag:
14.00 – 17.00 Uhr – Café: Café Deinerlinde
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule







