Der Deinerlinde Wochenbericht vom 13.1.2021
Neue Zeiten, neue Begriffe
Vor einem Jahr noch hätte man den Begriff „Testzentrum“ wohl kaum mit der Deinerlinde in Zusammenhang gebracht, sondern am ehestens mit der „Stiftung Warentest“. Jetzt, ein Jahr später, weiß jeder was damit gemeint ist und die Deinerlinde ist zurecht darauf stolz, als eines der ersten Heime im Land ein regelmäßiges Covid-19-Antigen-Testzentrum auf die Beine gestellt zu haben. Grund genug sich einmal zu erkundigen, wie es so läuft.
Frage: „Wann hat das regelmäßige Testen in der Deinerlinde begonnen?
Rebecca Tegeler: „Am 18.11. vergangenen Jahres haben wir beide hier unseren Dienst begonnen. Inzwischen sind 7 weiteren Kollegen und Kolleginnen dazugekommen.“
Frage: „Wie sind Ihrer Erfahrungen beim Testen? Schließlich ist der Test ja nicht unbedingt angenehm.“
Ursula Kleineidam: „Die meisten Tests verlaufen ganz unproblematisch. Auch wenn es mal etwas unangenehm ist, so finden doch alle das Testen eine gute Sache, denn es schützt uns ja alle“.
Frage: „Wer tut sich schwerer mit dem Testen?“
Ursula Kleineidam: „Männer sind deutlich wehleidiger als Frauen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nochmals deutlich mehr als Bewohner und Bewohnerinnen.“
Frage: „Wieviel Tests machen Sie am Tag?“
Rebecca Tegeler: “ Im Schnitt 60 bis 70 Tests. Den bisherigen Rekord hatten wir am Heiligen Abend. Da haben wir 136 mal getestet. Insgesamt sind wir seit November auf über 3000 Testungen gekommen. Derzeit werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zwei mal in der Woche getestet und alle Besuchenden, sofern sie nicht einen Test vorweisen können, der nicht älter als 72 Stunden ist. Auch unseren Bewohnern und Bewohnerinnen bieten wir regelmäßige Testungen an, insbesondere ermuntern wir sie, sich testen zu lassen, wenn sie das Haus verlassen haben und außerhalb Kontakt zu anderen Menschen hatten.“
von links nach rechts: Rebecca Tegler und Ursula Kleineidam
Jeden Tag eine gute Tat
Dieses Motto von der guten Tat haben die Pfadfinder aus Hullersen in die Gestalt eines von ihnen gefertigten Vogelhäuschens vorbeigebracht, damit es Vögeln wie Vogelfreunden der Deinerlinde nun Freude bereiten möge. Es wird künftig seinen Platz im Waldviertel finden.
Den Pfadfindern und der Firma Biocare, die Material und Vogelfutter spendete sei stellvertretend gedankt für alle die guten Gaben, die die Deinerlinde in den vergangenen Monaten, wie auch im ganzen Coronajahr, erreicht haben. In vielen Fällen wussten wir oftmals nicht einmal den Namen der Schenkenden, so dass es uns nicht möglich war uns persönlich bei Ihnen zu bedanken. So sei es also an dieser Stelle all ihnen von Herzen gesagt: Vielen Dank!
Gemütlichkeit im Winter
Eigentlich war die Installation mit Holzhütte als Stall von Bethlehem, winterlichem Fichtenwald und Zaun drumherum lediglich als Advents- und Weihnachtsdekoration gedacht und sollte nach dem „Heiligen-Drei-Königstag“ abgebaut werden.
Aber irgendwie mochte sich keiner den dann leeren Kräuterschneckengarten vorstellen, zumal es plötzlich allen, obwohl abgeschmückt, so schön anheimelnd erschien und man der Hütte darüber hinaus auch eine überaus praktische Funktion abgewinnen konnte.
Und so bleibt die Landschaft also erst einmal stehen und hofft auf dekorativen Schnee.






