Der Deinerlinde Wochenbericht vom 20.1.2021

Achtung, Fertig, Impfen!

Die Deinerlinde ist nun zum zweiten Mal impfbereit. Bereits Ende des Jahres hatten wir alle Impfunterlagen der Bewohner und Bewohnerinnen, wie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, bereit liegen, um uns so schnell wie möglich impfen lassen zu können. Leider kamen die Impfungen nur zögerlich in Gang und zwischendurch änderte das Robert-Koch-Institut dann auf Grund des, zum Impfstoff von „Biontech“ hinzugekommenen, zweiten Impfstoffes von „Moderna“ eines seiner Formulare, so dass wir das Aufklärungsblatt erneut verteilen und unterschrieben wieder einsammeln mussten.

Nun hoffen wir, dass wir endlich bald an der Reihe sind. Sobald wir – womöglich auch sehr kurzfristig – den genauen Termin für die Impfung erhalten haben, werden wir alle Bewohner und Bewohnerinnen darüber informieren und sie zudem bitten, an dem Tag auf dem Zimmer zu bleiben, bis der Impfarzt bei ihnen gewesen ist.

Drei Wochen später soll dann die abschließende zweite Impfung erfolgen, für die wir erneut Einwilligungs- und Aufklärungsblätter zur Unterschrift verteilen und wieder einsammeln müssen. Aber darin haben wir ja inzwischen Übung.

Was jetzt noch schief gehen kann? Unser schlimmster Albtraum wäre, dass sich der Impftermin in den Februar verschiebt und dass die eigentlich segensreiche Zulassung eines dritten Impfstoffes Ende Januar – des Impfstoffes von Astrazeneca – dazu führt, dass das Robert-Koch-Institut erneut ein neues Aufklärungsblatt erstellt und verlangt, dass dieses vor der Impfung die alten bereits unterschriebenen ersetzen muss.

Käme Ihnen das absurd vor? Uns auch! Hielten Sie solche Narretei für denkbar? Wir leider ja!

Gut Holz!

Wenn man 20 Festmeter Fichtenstämme (rund) in Bretter, Latten und Bohlen (eckig) aufschneidet, hat man eine ganze Menge gutes Holz und eine Menge ebenso guter Abschnitte – Bretter, Latten und Bohlen um daraus zum Beispiel den Holzschober, das Backhaus und die variable Hütte an der Kräuterschnecke zu bauen, die mal als Stall zu Bethlehem und mal als Bierbude fungieren kann. Und Abschnitt, das als Brennholz künftig den Backofen im Backhaus befeuern soll, auch wenn es der Autor dieser Zeilen eigentlich zu schade dafür findet, denn es lassen sich damit doch so schöne Dinge, wie zum Beispiel den Holzzaun im Bethlehem-Ensemble bauen.

Wie dem auch sei: Zunächst mal galt es, das auf dem Parkplatz  zwischenlagernde Holz in ofengerechte Stücke zu zersägen und mit Hilfe dreier hin- und herfahrender Schubkarren in den neuen Holzschuppen zu fahren und diesen zu füllen. Geschätzt 30 bis 40 Schubkarrenfahrten hat es gebraucht. Und während die einen Baulöwen den Schober füllten, machten sich die anderen daran, die noch fehlenden 200 Lehmsteine zu formen. Stolze 600 Lehmsteine liegen derweil schon zum Vermauern bereit.

Termine vom 25. bis 31. Januar

Montag:

10.00  Uhr – Bingo

16.00 Uhr – Curling

Dienstag:     

10.00 Uhr – Gymnastik

11.15 Uhr – Kartoffelclub

16.00 Uhr – Curling

Mittwoch:

10.00 Uhr – Baulöwen

11.15 Uhr – Kartoffelclub

Donnerstag:

10.00 Uhr – Kegeln

11.15 Uhr – Kartoffelclub

16.00 Uhr – Gymnastik mit Frau Berger

Freitag:

ab 9.00 Uhr Marktwagen

10.00 Uhr – Ratestunde

11.15 Uhr – Kartoffelclub

Samstag:

11.15 Uhr – Kartoffelclub

Na endlich!

Endlich Schnee! Und somit Gelegenheit, die Bilder von der  Kräuterschnecke zu machen, auf die der Fotograf nun schon so lange gewartet hat. Bilder von unserem kleinen künstlichen Tannenwald mit einem weißen Schneehäubchen.

Was wäre wenn?

Was wäre gewesen, hätten wir nicht unser Testzentrum, das mir einen Besuch in einem Hamburger Altenheim ermöglicht hat. Da nämlich lebt meine Mutter, die ich am Sonntag dort besuchen wollte.

Ein Anruf zuvor, um abzuklären, wann ich sie besuchen kann:

„Sonntag, 14.00 Uhr? Ja, das geht! Sie müssen aber einen Antigentest vorweisen, der nicht älter als 48-Stunden ist.“

Ich antworte: „Kein Problem. Wann kann ich mich Sonntag testen lassen?“

Antwort: „Am Sonntag gar nicht.“

Den Test hätte ich im Pflegeheim meiner Mutter am Freitagnachmittag machen müssen. Nicht vorher, denn dann wäre er zu alt gewesen und nicht später, denn am Wochenende wird dort nicht getestet.

Also lasse ich mir die tägliche aktuelle Testung in der Deinerlinde bestätigen und fahre nach Hamburg.

„Herr Lemke ist da, um seine Mutter zu besuchen“, sagt die Verwaltungskraft zur Mitarbeiterin, die mich zu meiner Mutter begleiten soll.

„Wieviel Besucher haben wir denn heute?“ fragt die Mitarbeiterin.

„Keine weiteren. Herr Lemke ist der einzige heute“, bekommt sie zur Antwort.

Und ich denke: Kein Wunder, wenn Testungen verlangt werden, man sich aber nicht testen lassen kann.

So lasse ich mir es auch nicht nehmen, einfließen zu lassen, dass in der Deinerlinde sieben Tage die Woche Vor- wie Nachmittags getestet wird.

Und bin stolz auf uns!

Neuigkeiten in eigener Sache

Als im März die rasante Entwicklung der Coronapandemie in unser aller Leben eingriff, hatte das auch Auswirkungen auf unsere Öffentlichkeitsarbeit. Bislang hatten wir alle zwei Monate den „Blickpunkt“ als Hauszeitung herausgegeben. Unter Pandemiebedingungen war ein Blatt mit einem so langem Vorlauf natürlich nicht mehr in der Lage, den sich oftmals von Tag zu Tag rasant voranschreitenden Nachrichten und Entwicklungen gerecht zu werden, so dass wir den Blickpunkt erst einmal einstellten.

Stattdessen setzten wir auf das Internet, um auch gerade den Angehörigen täglich aktuelle Informartionen zur Lage zur Verfügung stellen zu können. Die enorme Resonanz auf den 63-tägigen Livebericht hat uns darin bestätigt, dieses Medium auch künftig mit Sorgfalt zu bedienen, so zum Beispiel mit dem Wochenbericht, den Sie gerade lesen.

Mangelhaft blieb dabei jedoch die Information unserer Bewohnenden. Deshalb werden wir den Wochenbericht künftig in zwei Versionen veröffentlichen: Als vierseitige Printausgabe am Donnerstag und wie gewohnt vorab als Online-Ausgabe am Mittwochabend. Die Online-Ausgabe wird dabei in der Regel immer etwas umfangreicher sein, da sie nicht der Platzbegrenzung der Printausgabe unterliegt. Hier finden Sie also eventuell mehr Artikel, ungekürzte Berichte oder mehr Bilder.

Die Printausgabe wird in die Briefkästen verteilt, wo nötig direkt überbracht und wo gewünscht auch vorgelesen. Da für unsere Bewohnenden die Information über anstehende Veranstaltung und Angebote von großem Interesse ist, wird die vierte Seite eine Terminseite sein und diese Termine der kommenden Woche werden wir ab jetzt auch in der Online-Ausgabe veröffentlichen.