Die neuen Bäume der Deinerlinde

Fünf neue Bäume bereichern seit Dezember die Gärten der Deinerlinde. Gestiftet wurden sie von Franz Alfus. Wir stellen sie hier vor.

Marone oder auch Edelkastanie

Gleich zwei Maronen, beide etwas 12 Jahre alt, stehen nun im ehemaligen Robinienhof, der ab jetzt – nach ihnen benannt – Maronenhof heißen wird. Ursprünglich vor allem in Süd- und Südosteuropa beheimatet, gilt die Marone in Zeiten des Klimawandels als „Zukunftsbaum“, da er auch mit Trockenheit zurecht kommt. Im Jahr 2018 war er deshalb auch „Baum des Jahres“. Vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Marone in den Bergregionen Südeuropas ein Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung. In der Deinerlinde wird ihre wichtigste Aufgabe sein, dem Gartenzimmer im Sommer künftig ausreichend Schatten zu spenden.

Robinie, auch bekannt als Akazie

Sie hat ihr neues Zuhause im Bauerngarten gefunden. Typisch für sie: Ihre gefiederten Blätter und das Holz, dessen Härte sogar das der Eiche übertrifft. Sie ist eine exzellente Bienenweide.

Sumpfeiche oder auch „Spree-Eiche“

Der größte unser neuen Bäume der im Bauerngarten am Gewächshaus Heimat gefunden hat. Sein rotes Herbstlaub verspricht eine besondere Augenweide zu werden.

Warum auch Spree-Eiche genannt? Der Berliner Senat ließ nach der Jahrtausendwende hunderte Sumpfeichen im Regierungsviertel pflanzen, fürchtete aber unliebsame Wortspiele und benannte die Sumpfeiche kurzerhand in „Spree-Eiche“ um. Ursprünglich kommt die Sumpfeiche aus dem östlichen Nordamerika und gedeiht – anders als ihr Name vermuten lässt – auch an mäßig trockenen Standorten.

Walnuss

Ebenfalls im Bauerngarten nahe Hühnerstall und Geräteschuppen ziert nun eine Walnuss den Garten. Da sie ab dem Alter von 10 Jahren erste Früchte tragen kann, dürfen wir hoffen bald die ersten eigenen Nüsse zu ernten.

Das wertvollste am Baum ist aber das Holz, das als das begehrteste des mitteleuropäischen Waldes gilt. Es wird als Einbau in Luxusautomobilen ebenso verwendet, wie für Uhrengehäuse und Musikinstrumente.