Der Deinerlinde Wochenbericht vom 6.7.2022
Boule-Turnier-Finale
Oben die Sieger – unten die Unterlegenen. Nach außerordentlich spannenden Halbfinalbegegnungen kam es im Finale zum familieninternen Duell: Frau Stelter und Frau Engelke gegen Herrn Stelter und Herrn Barthel. Letztere konnten die kleinen silbernen Siegerkugeln mit nach Hause nehmen.
Leider war zum Finale das Wetter nicht finalwürdig aber immerhin musste der Höhepunkt der Boule-Turnier-Woche nicht wie im letzten Jahr verschoben werden und auch die Boule-Bahn war im spielwürdigen Zustand.
Bis zum Boule-Turnier 2023 wird nun genügend Zeit ins Land gehen, um zu trainieren. Ab jetzt steht die Boule-Bahn wieder allen zum Spielen zu den üblichen Terminen zur Verfügung.
Boule-Turnier Faktencheck
Wie bei einem so bedeutenden Sportereignis, wie dem „Deinerlinde-Boule-Turnier“, nicht anders zu erwarten, kursierten auch in diesem Jahr diverse Mythen und Verschwörungstheorien. Die „Wochenbericht-Sportredaktion“ ist den populärsten unter ihnen nachgegangen und hat sie einem Faktencheck unterzogen. Hier die Ergebnisse im Einzelnen.
Der Schweinemythos:
Wie eine Bewohnerin zu berichten wusste, haben sich ihre Urenkelkinder irritiert gezeigt, dass ihre Urgroßmutter mit Stahlkugeln nach „Schweinchen“ wirft. Seid beruhigt liebe Urenkel! Als „Schweinchen“ wird die kleine Holzkugel bezeichnet, auf die gezielt wird, und unser Fleisch bekommen wir von der Einkaufsgenossenschaft. Keinesfalls ist es so, dass die Senioren sich ihr Schnitzel selber erwerfen müssen, indem sie in den umliegenden Wäldern mit ihren Rollatoren die Wildschweine zusammentreiben, um sie dann mit Boule-Kugeln zu erlegen. (Obwohl, wer sie beim Turnier beobachtet hat, wüsste, dass sie dazu durchaus in der Lage wären.)
Die heimliche Übungsverschwörung:
Verschiedentlich wurde von Turnier-Teilnehmenden behauptet, alle hätten heimlich geübt, bloß man selber nicht. Wie hätte solches heimliches Üben ablaufen müssen? Da die Boulebahn den Tag über unter Beobachtung stand, hätten sich alle anderen folglich nachts an der Boulebahn getroffen. Möglicherweise wurden die Mitarbeitenden mit einer Flasche Eierlikör abgelenkt oder gar mit einer solchen bestochen, um die Baustrahler aus dem Keller des Begleitenden Dienstes zu holen und damit die nächtliche Boule-Bahn auszuleuchten. Alles in allem scheint dieses Szenario unwahrscheinlich ist aber nicht gänzlich auszuschließen. Im nächsten Jahr wird deshalb der Schiedsrichter an der Boulebahn zelten.
Die Regentheorie:
Boule-Spieler und Koch, Herr Otto, hat behauptet, dass es am Finaltag nur deshalb regnete, weil er im Halbfinale ausgeschieden war. Eine eingehende Analyse der Wetterverhältnisse der letzten zwei Turnierjahre ergab tatsächlich, dass es am Tag nach dem Ausscheiden von Herrn Otto jeweils regnete. Nicht bewiesen werden, konnte die Behauptung, er habe in der Nacht nach seinem Ausscheiden jeweils in seinem Garten bei Mondaufgang im Lendenschurz singend um eine Stahlkugel herumgetanzt. Fazit: Einfach im nächsten Jahr bis ins Finale kommen, Herr Otto, dann scheint auch die Sonne!
Der Backhaus-Krimi
Plan A: Wir wollten am heutigen Mittwoch mit Herrn Kraus-Schelle das erste Mal Brot backen, aber Vorgestern rief er an, dass er einen kurzfristigen Kurzurlaub antritt. Also Plan B: Wir backen nun erstmalig eigenständig Kuchen im Backhaus. Bereits am Dienstag hatte die Küche den Hefeteig für den Zucker- und den gedeckten Obstkuchen angesetzt. Am Mittwochmorgen haben wir, inzwischen routiniert, das Holz im Backraum des Ofens entzündet und um 10.00 Uhr kamen Frau Homberg, Frau Purschke und Frau Huchthausen zum Vorbereiten der Stachelbeeren, um damit den Teig zu belegen.
Allerdings meldete die Küche der Hefeteig sei sauer geworden. Also Plan C: Neuen Teig machen! Als der Teig mit zweistündiger Verspätung in den Ofen kam, hatte dieser allerdings nicht mehr die nötige Temperatur. Egal! Wir probieren das von uns hiermit erfundene Niedrigtemperaturbacken aus.
13.40 Uhr. Die Spannung ist unerträglich. Wir haben am Nachmittag zu Zuckerkuchen aus dem Backhaus an die Kräuterschnecke geladen und wissen nicht, ob der Kuchen überhaupt etwas geworden ist. 13.45 Uhr. Er ist geworden – und zwar auch noch lecker!
Und was machen wir nun mit dem sauer gewordenen Teig? Saurer Teig ist halt „Sauerteig“, findet Frau Thüne. Also backen wir ein Brot draus und sie tat dieses auch flugs. Die anschließende Verkostung des Brotes in der Küche ergab jedoch, dass wir an diesem Produkt bis zur Marktreife noch werden erheblich arbeiten müssen.
Kuchen und Kunst
Am Nachmittag gab es dann an der Kräuterschnecke nicht nur den selbstgebackenen Kuchen, sondern auch Kunst vom Feinsten. Frau Maja Dinger aus Chicago ist zu Besuch bei ihrem Onkel Herrn Apelt und brachte ihre Oboe aus USA mit und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, sie für die Deinerlinde erklingen zulassen. Ein würdiger und gelungener Abschluss eines zwischendurch aufregenden Tages. Vielen Dank Frau Dinger!
Termine
Montag:
10.00 Uhr – Forum: Gymnastik
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
15.30 Uhr – Gartenzimmer: Spätsport
16.15 Uhr – Capella: klingende Capella
Dienstag:
10.00 Uhr – Gartenzimmer: Ratestunde
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
16.00 Uhr – Forum: Kegeln
16.15 Uhr – Kräuterschnecke : Boule
Mittwoch:
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
16.00 Uhr – Forum: Bingo
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Donnerstag:
10.00 Uhr – Café: Lesestunde
16.00 Uhr – Forum: Gymnastik
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Freitag:
ab 9.00 Uhr Wohnbereiche Marktwagen
16.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Samstag:
10.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule
Sonntag:
16.15 Uhr – Kräuterschnecke: Boule







