Der Deinerlinde Wochenbericht vom 14.4.2021

Vom Segen der Impfungen

Ruhige Tage sind in der Deinerlinde für die Bewohnenden angebrochen: Keine gemeinsamen Angebote, keine Besuche von außerhalb, den Vorgaben des Gesundheitsamtes entsprechend.

Der Grund: Eine erst kürzlich in das Haus gezogene ungeimpfte Bewohnerin hat sich mit Covid-19 infiziert. Der Infektionsweg ist bekannt. Die Infektion erfolgte bei einem vorherigen notwendigen Besuch einer medizinischen Einrichtung. Die Erkrankte hatte allerdings seit ihrem Einzug keinen Kontakt zu anderen Bewohnenden und zudem sind in ihrem Wohnbereich ausnahmslos alle anderen Bewohner und Bewohnerinnen geimpft.

Vier Mitarbeitende haben sich vorsorglich in Quarantäne begeben und am Dienstag haben wir alle Bewohnenden der Deinerlinde vorsichtshalber getestet. Alle Tests waren negativ! Um ganz sicher zu gehen werden wir am Mittwochabend zudem alle, die in dem Wohnbereich leben oder arbeiten oder gearbeitet haben, nochmals mit den etwas genaueren PCR-Tests nachtesten.

Über alle weiteren Entwicklungen werden wir tagesaktuell unter Deinerlinde – Aktuelles – Covid-19-Informationen berichten.

Deutlich wurde uns in dieser Situation, wie segensreich eine hohe Impfquote in solchen Fällen sein kann. Deutlich wurde auch, wie segensreich die nun mögliche Beteiligung der Hausärzte an der Impfkampagne zu bewerten ist. Viele der in der Regel noch nicht geimpften neu eingezogenen Bewohner und Bewohnerinnen wurden bereits letzte Woche von ihren Hausärzten kontaktiert, die ihnen einen Impftermin anboten, der auch dankend angenommen wurde. Und auch für die noch ausstehende Zweitimpfung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurde uns nun vom Impfzentrum ein Termin im Mai avisiert.

Pflaster ohne Zaster

Anders gesagt, die Pflasterarbeiten am Backhaus haben uns, abgesehen von den Ausgaben für das Material, nichts gekostet. Familie Weitze hat in einem Wochenendeinsatz die Zuwegung für das Backhaus für uns gepflastert. Herrn Weitze Junior, der die nötige Kompetenz mitbrachte und seinem Vater, der zur Hand ging, sei ebenso gedankt, wie Frau Weitze, die es verstanden hatte ihre Familie für das gute Tun zu gewinnen.

Die wunderschönen alten Backsteine hatte uns übrigens unsere Mitarbeiterin Frau Arnemann vermittelt, der hier ebenso, wie dem Spender der Steine, gedankt sei.

Auch wenn wir vieles an Material gespendet bekamen und anderes wieder aufgearbeitet haben, werden wir nicht umhinkommen auch etwas kaufen zu müssen, die Schamottsteine für den Backofen beispielsweise oder die Ofenklappe und den Schornstein. Und dafür braucht es Geld, an dem es den Baulöwen in dieser Hinsicht mangelt.

Deshalb wären jetzt die Fans und Bewunderer der Baulöwen gefragt, mit kleinen und gerne auch großen Spenden den Fortgang des Projektes zu unterstützen.

Anders gesagt: Haben Sie keine Scheu zu spenden: Wir nehmen Ihr Geld!

Die nächsten Bauabschnitte könnten dann das Mauern des eigentlichen Ofens sein, der Weiterbau an der Bruchsteinmauer und das Zusammenstecken des Fachwerkes, um danach mit der Dachkonstruktion beginnen zu können.

Auch für das Dach haben sich die Baulöwen etwas besonderes ausgedacht. Das Backhaus soll ein Gründach zieren. Offen ist noch, wer dann die Ziege auf das Dach hebt, damit diese es kurz hält.

Man modelt

Menschen gehen in Rente, verändern sich beruflich oder bekommen Kinder. So ist das überall und auch in der Deinerlinde nicht anders. Deshalb ergibt sich unentwegt die Notwendigkeit neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen.

Am besten funktioniert die Werbung hierfür natürlich über persönliche Ansprache. Die Wege, die man früher bei der Suche neuen Personals beschritt, gelingen allerdings nicht so wie ehedem. Die Nachfrage beim Arbeitsamt oder das Schalten einer Anzeige in einer Zeitung, führen oftmals nicht zum Erfolg.

Heutzutage informieren sich potentielle Bewerber und Bewerberinnen eher über die modernen digitalen Medien, also über das Internet.

Die Kompetenz ,in diesem Medium Werbung für neues Personal zu platzieren, hat in unserem Hause unsere Pflegedienstleitung Nadeschka Houlgatte und so zieht sie mit der Kamera los, um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Arbeit in möglichst typischen Situationen zu  fotografieren und stellt diese Bilder dann mit einer kurzen Stellenbeschreibung ins Internet.

Diese Woche musste dafür unter anderem unsere Mitarbeiterin Andrea Heikens, die ab Mai Frühsport in der Muckibude anbieten möchte, Modell stehen, unterstützt von Co-Modell Heinrich Wille.

Wenn es das nicht bringt! Beeindruckend auch Frau Houlgattes professioneller fotografischer  Ausfallschritt bei der Arbeit.

Nach Ostern ist vor Pfingsten

Deshalb räumen Frau Fittger , Herr Reese und Frau Termer auch die Osterdekoration ab, damit pfingstliche Deko an ihrer Stelle  Platz finden kann.