Der Deinerlinde Wochenbericht vom 3.6.2020

Von nun an jede Woche neu

Fast neun Wochen lang haben wir Sie, während der Zeit des völligen Besuchsverbotes, in unserem täglichen Live-Bericht im Internet über den Alltag in der Deinerlinde auf dem Laufenden gehalten und die Resonanz war riesig. Deshalb wollen wir mit Freude diese Form, an unserem miteinander Leben, Lernen und Arbeiten teilhaben zu können, weiterführen und berichten an dieser Stelle nun wöchentlich das Neueste aus unserem Haus.

Wir skypen weiter

Während der Zeit des Besuchsverbotes hat es sich als Kommunikationsmittel bewährt: Das Skypen. Deshalb wollen wir diese Möglichkeit, sich aus der Ferne nicht nur zu sprechen, sondern auch zu sehen, aufrecht halten. Weiterhin gilt: Sie rufen den Begleitenden Dienst an (05561/9351-79) und wir verabreden einen Skype-Termin. Und natürlich helfen wir auch künftig gerne beim Telefonieren oder lesen Ihre Briefe vor, wenn Sie dieses wünschen.

Besuche in der Deinerlinde

Unser Besuchskonzept ist inzwischen eingespielt. Nach wir vor bindet es aber eine Menge Kräfte, die für die Begleitung derer, die gerade keinen Besuch bekommen, fehlen. Um Arbeitskraft deshalb effizient zu bündeln, werden wir versuchen, Besuche wenn möglich für die Nachmittage zu verabreden und nur wenn es nicht anders geht, auf die Vormittage legen. Das soll uns in den kommenden Sommermonaten ermöglichen, bei schönem Sommerwetter den Schatten und die Kühle des Vormittages zu nutzen, um Bewohner und Bewohnerinnen in die wundervollen Gärten der Deinerlinde zu begleiten.

Kleine Schritte

In kleinen Schritten kehrt etwas Normalität wieder zurück. Unter entsprechenden Hygienemaßnahmen können nun auch wieder kosmetische Fußpflege und Haarschnitte durch externe Dienstleister erbracht werden. Die Freude endlich wieder „normal“ auszusehen, war nach dem ersehnten Besuch im Frisiersalon riesig und der Spott über diejenigen, die noch auf ihren Termin warteten, mitunter auch: „Na du Hippie, immer noch nicht drangekommen?“

Ebenso öffnet zum 15.6. auch wieder die Tagespflegeeinrichtung, wenn auch zunächst nur mit 50% der Kapazität.

Neues aus dem Garten

Hinter unserem Gewächshaus ist ein Kleinod enstanden: Einen Mini-Zaun, Höhe 30 cm, hat Herr Meyer als Einfriedung der Stauden und Wegbegrenzung aus alten Bohnenstangen gebastelt. Im Gewächshaus gedeihen derweil die Tomaten prächtig. Überzählige Tomatenpflanzen wurden an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verkauft und so etwa 70 € erlöst. Das Gartenteam plant, davon nun einen „Rosenbogen“ zu kaufen, der den Staudengarten zum Hochbeet hin abschließen soll.