Der Deinerlinde-Wochenbericht vom 15.4.2026

Schön ist es hier

Schön ist es in unserem Garten am Fischteich finden sowohl Ente und Erpel, die Jahr für Jahr im Frühjahr den Garten nutzen, um dort zu brüten, als auch die Bewohnenden, die das schöne Wetter nutzten, um die gesunde, salzige Luft des Gradierwerkes zu genießen.

Nur zur Erinnerung: Jeder und jede kann jederzeit das Gradierwerkes mittels des grünen Schalters unter der Sitzfläche in Betrieb nehmen und dieses nach Verstummen der Pumpe wiederholen. Etwa alle 10 Minuten ist dieses notwendig, um die Solezerstäubung fortzusetzen.

Die Deinerlinde und die Kunst

Teil VII: „Museum im Museum“

Wenn die  Deinerlinde als Ganzes, bezogen auf ihren Bilderreichtum, schon ein Museum ist, mit den den Wohnbereichen zugeordneten Themen, Stilrichtungen oder Kunstepochen, dann ist die Heidelbeergasse bezogen auf ihre Bildervielfalt sozusagen das Museum im Museum.

An ihrem Beginn begrüßen drei kolorierte botanische Skizzen den „Besucher“, gefolgt von den drei neu erworbenen Aquarellen der Einbecker Künstlerin Jutta Klötzner.

Ähnlich zart, wie diese, kommen die Blumenstilleben im Bereich der Wohnküchen daher.

Wahrhaft opulent geht es im den Wohnküchen selber zu. Im linken Teil der Wohnküche findet sich ein sinnenfreudiger Mönch beim Genuss eines Glases Bier, das er verzückt betrachtet. Ein typisches Motiv des schlesischen Genremalers Eduard Grützner, der mit Carls Spitzweg befreundet war und dessen leicht schalkhafte Art zu Malen er teilte. Ebenso oft malte er auch Mönche in Weinkellern und diese dabei nicht gerade im Gebet versunken.

Appetit anregend auch die Reproduktion des Stilllebens von  Floris Claesz. van Dyck, genannt der „Blumen-Dyck, um ihn von seinem Namensvetter, dem berühmten flämischen Portraitmaler Anthonis van Dyke, abzugrenzen.

Ganz im Gegensatz zur Anregung zu Genuss und Völlerei im linken Teil der Wohnküche, ist der rechte Teil von der Kargheit geprägt, die die Bilder des bedeutendsten Malers der deutschen Realismus, Wilhelm Maria Hubertus Leibl, vermitteln. Der Titel des unten stehendes Bildes: „Der Spargroschen“.

Vorbei an vier Reproduktionen des französischen Realisten  Charles-François Daubigny finden sich am Ende der Heidelbeergasse im Aufenthaltsraum Bilder des Worpsweder Malers Otto Quante, der für seine unbekümmerten, wenn wohl auch wenig realistischen, „Landstreicher-Motive“ bekannt ist, von denen sich dort vier finden. Kurzum: Besuchen Sie doch mal die Heidelbeergasse!

Termine für die Woche vom 20. bis 26.4.2026

 

Montag: 20.4.

10.00 Uhr – Forum: Gymnastik

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

16.00 Uhr – Forum: Kreativgruppe

Dienstag: 21.4.  

10.00 Uhr – Gartenzimmer: Ratestunde

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

16.00 Uhr – Forum: Konzert Friedhelm Dehne

Mittwoch: 22.4.

10.00 Uhr – Forum: Brettspiele

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

16.00 Uhr – Forum: Bingo

16.15 Uhr – Capella: Klingende Capella

Donnerstag: 23.4.

10.00 Uhr – Gartenzimmer: Lesestunde

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

16.00 Uhr – Forum: Gymnastik

Freitag: 24.4.

ab 8.30 Uhr – Wohnbereiche: Marktwagen

10.30 Uhr – Capella: Wochenschlussandacht

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

14.00 – 17.00 Uhr – Café Deinerlinde: Waffeltag

16.00 Uhr – Gartenzimmer: Curling

Samstag: 25.4.

11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub

14.00 – 17.00 Uhr – Café Deinerlinde

16.00 Uhr – Gartenzimmer: Curling

Sonntag: 26.4.

10.00 Uhr – Gartenzimmer: Curling

14.00 – 17.00 Uhr – Café Deinerlinde

15.30 Uhr – Gartenzimmer: Mandalas malen

Passend zum Thema gab es zur Einweihung Soleier, Schmalzbrote, Salzgurken und Salzbretzel.