Der Deinerlinde Wochenbericht vom 1.1.2025

Frohes Neues Jahr!

Ein Jahr ist vergangen und im Jahresrückblick 2024 haben wir es am Silvestertag Bild für Bild erinnert.

Am Neujahrsmorgen gab es den Sektempfang zum neuen Jahr, in dem Herr Kloss auf die 2025 anstehenden Projekte ausblickte, über die wir im Wochenbericht im Einzelnen noch berichten werden. Hingewiesen sei aber schon mal auf das 65jährige Jubiläum, das wir am 30. August mit einem Fest begehen wollen.

Zunächst aber geht das neue Jahr so weiter, wie das letzte Jahr endete: Mit den letzten Tagen des Weihnachtsmarktes.

40 Tage Weihnachtsmarkt

Vierzig Tage dauert der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr und nun brechen die letzten vier Tage an. Am Donnerstagnachmittag gibt es einen lyrischen Leckerbissen: Schillers „Lied von der Glocke“, gelesen in verteilten Rollen von Herrn Lemke und seiner Frau. Am Vormittag zuvor  bereits den letzten ‚Lumumba‘ des Weihnachtsmarktes und am Freitagnachmittag der Film: „Dennis“ mit Walter Matthau als griesgrämigen Nachbarn des kleinen Dennis. Nach dem ebenfalls letzten Glühwein dieses Marktes am Samstag folgt dann der Komödienklassiker “ Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann als Schüler Pfeiffer („Pfeiffer mit drei f. Eins vorne, zwei hinten.“)

Und dann kommt schon der letzte Tag des Weihnachtsmarktes mit Walzerklängen und Kaffee am Sonntagvormittag und dem Gottesdienst zum neuen Jahr am Nachmittag.

Und nach zwei weiteren Tagen des Ab- und Umbaus wird dann das Forum wieder so aussehen, wie zuvor und wir werden Bilanz des Weihnachtsmarktes 2024/25 ziehen.

Lumumba-Team

„Kein Problem! Wir sind dabei. Das bekommen wir schon hin!“  Was also ‚sei kein Problem‘ nach Meinung von Herrn Grahl, Herrn Wille, Herrn Kellner und Herrn Giemann? Ein Problem hätte sein können, dass Herr Lemke allein im Dienst war und nicht gleichzeitig den Transfer zum „Lumumba“ und das Ausschenken des Getränkes hätte leisten können. Also bat er um Hilfe und bekam sie, indem obiges Team kurzum den Ausschank und die Verteilung des Lumumbas auf dem Weihnachtsmarkt übernahm.  So geht’s!

Kunst an der Kräuterschnecke

Zwei Bilder bereichern seit dem Heiligenabend die Bethlehemkulisse an der Kräuterschnecke. Eines stammt vom niederländischen Maler Jakob Jordaens aus dem Barock. In den Jahren 1616-17 hat er die „Anbetung der Hirten“ in etwa dem Format gemalt, das wir im Stall jetzt hängen sehen können. Das Original findet sich im belgischen „Königlichen Museum für schöne Künste“ in Amsterdam.

Das zweite Bild stammt von der Luxemburgischen Künstlerin Maggi Masselter, die uns 2015 erlaubt hat, es für das Theaterprojekt „Heiligabend ’44“ zu reproduzieren. Es trägt den Titel „Preséntation“, auf deutsch ‚Vorstellung‘.

In der Capella kann man zudem  derzeit die „Sixtina“ von Raffael bestaunen.

Stiller, steter Dienst

Manchen Dienst für die Gemeinschaft geschieht gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Das Kartoffelschälen des Kartoffelclubs beispielsweise oder die Capella-Dienste des Capella-Teams und auch die Blumengießdienste lassen sich bei der Arbeit beobachten. Über andere Dienste, wie das Hühnerfüttern der Gäste der Tagespflege oder das tägliche Eierholen von Herrn Wille haben wir im Wochenbericht bereits berichtet.

Ein Dienst aber geschieht von der Öffentlichkeit fast unbemerkt: Das tägliche Aufsperren der Capella. Tag für Tag erledigt diesen Dienst Herr Giemann, verbunden mit frühsportlichem Erklimmen des Anstieges zur Capella im Rollstuhl.

Ihm und allen anderen, die offensichtlich oder im Verborgenem ihren Dienst für unsere Gemeinschaft leisten, sei hiermit gedankt.

In eigener Sache:

Krankheitsbedingt wird am 8.1. kein Wochenbericht erscheinen. Wir hoffen ab dem 15.1. wieder für Sie da sein zu können.

Alles gute zum neuen Jahr!