Der Deinerlinde-Wochenbericht vom 19.8.2026
Verbrannt!
Schöne Bilder, vor allem auch aus unseren Gärten, zeigt der Wochenbericht immer wieder und gerne. Aber auch mit diesen Bildern gilt es zu berichten, dokumentieren sie in ihrer Trostlosigkeit doch ein Problem, das landauf, landab die Menschen beschäftigt. Die Dürre! Der Rasen ist verbrannt und die Äpfel werden viel zu früh vom Baum geworfen, da er nicht mehr genug Feuchtigkeit findet, um alle Äpfel reifen zu lassen. Wir preisen jeden Tropfen Regen der in diesen Tagen fällt!
Ist doch viel einfacher?
„Warum zahlen Sie denn so ungern mit Karte, ist doch viel einfacher.“
Fragte mich Frau Stelter, als ich einen Einkauf für die Deinerlinde in der Buchhaltung abrechnete. Ja, warum eigentlich? Es hat wohl mit meiner Mutter und der deutschen Post zu tun.
Meine Mutter hatte ein Konto bei der Volksbank Wolfsburg. Als langjährige Kundin war sie dort wohlbekannt, musste sich gar nicht erst ausweisen, wenn sie Geld holte und wurde namentlich mit Frau Lemke begrüßt. Dann kam der Tag. als alle Schalter ersatzlos gestrichen wurden und nur noch ein Kassenautomat zur Verfügung stand, der nicht mehr grüßte, sondern Karte und Geheimzahl verlangte.
Meine Mutter war zunächst überfordert und ließ sich von der, ihr immer noch vertrauten, Bankmitarbeiterin am Automaten helfen. Irgendwann aber war auch diese nicht mehr greifbar und sie mühte sich, mit Rheuma in den Fingern und Vergesslichkeit im Kopf unter Zuhilfenahme von Karte und Geheimnummer, dem Automaten Geld zu entlocken. Statt Kontakt zu einer netten Bankmitarbeiterin zu pflegen, musste sie sich nun dem Diktat der Maschine und dessen Menüführung unterwerfen und das ärgerte sie und ich ärgerte mich mitfühlend mit ihr.
Und kurze Zeit später dann noch mal und zwar über die deutsche Post, die damals noch „Post“ hieß und nicht „DHL“. Ich wollte eine Briefmarke am Schalter kaufen.
„Da müssen Sie zum Automaten.“
Ich ging, bereits ärgerlich, zum Automaten. Der hatte aber nur Zehnersets im Angebot. Ich aber brauchte und wollte nur eine! Zurück zum Schalter.
„Ich hätte gerne eine Briefmarke und zwar nur eine!“
Tut mir leid“, die Antwort, „die gibt’s nur am Schalter nebenan und der ist gerade nicht besetzt.“
Aber da stehen doch zwei ihrer Kollegen.“
„Ja, aber der eine hat schon Feierabend.“
„Dann soll mir doch der, der nach ihm Dienst hat die Briefmarke verkaufen.“
„Der ist aber eigentlich noch gar nicht da.“
Mein Blick muss Bände gesprochen haben und so bequemte sich der, damals vermutlich auch noch verbeamtete, Postmitarbeiter an den Schalter nebenan und verkaufte mit endlich meine Briefmarke.
Das war vor etwa zwanzig Jahren.
Inzwischen muss man sich sogar seine Bahnfahrkarte selber im Internet organisieren, an Kassen die Ware persönlich einscannen und statt mit Menschen mit Computern telefonieren, die strohdumm immer wieder fragen, ob man nach ‚Essen‘ will, wo man doch schon vier mal ‚Emden‘ gesagt hat.
Es ist halt alles einfacher geworden. Fragt sich bloß für wen. Und deshalb bezahle ich, wenn irgend möglich, penetrant noch bar und möglichst nicht mit Karte und wenn ich gefragt werde, ob ich Pay-back-Punkte sammle, bitte ich gelegentlich anarchisch um eine Rabattmarke, wissend, dass die meisten jungen Kassierer und Kassiererinnen solche gar nicht mehr kennen. Dabei war das damals doch ganz einfach mit ihnen! Volker Lemke
Kommunalwahlen
Liebe Bewohner und Bewohnerinnen. In Ihren Briefkästen müssten Sie in den vergangenen Tagen die Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen am 13. September gefunden haben. Darin sind Sie auch auf die Möglichkeit der Briefwahl hingewiesen worden.
Falls Sie Hilfe beim Anfordern der Briefwahlunterlagen benötigen, helfen wir natürlich gerne. Sprechen Sie einfach einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Begleitenden Dienstes an.
Sollten Sie dann darüber hinaus Hilfe beim Ausfüllen der Wahlzettel benötigen, wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens, also zum Beispiel an Angehörige oder Bevollmächtigte oder andere Vertrauenspersonen, die den Wahlzettel dann in Ihrem Auftrag und ausschließlich gemäß Ihren Vorgaben für Sie ausfüllen müssten.
Spiele
Wie bereits angekündigt sind die neuen Spiele nun fertiggestellt und stehen zum Spielen bereit. Gerne können diese im Forum ausprobiert werden, eine Anleitung befindet sich bei jedem Spielbrett. Außerdem hat Herr Czerny zwei Spiele der Tagespflege überreicht, sodass dem Spielspaß jetzt auch hier nichts mehr im Wege steht.
Guten Appetit oder Prost?
Dass die Deinerlinde für ihre kulinarische Experimentierfreude bekannt ist, ist kein Geheimnis. Obige Kombination ist dann allerdings doch sehr gewagt. Eine Eigenkreation von Lea Schaper, bestehend aus Kartoffeln und Kaffee, ein Missgeschick beim letzten Kartoffelclub.
Termine für die Zeit vom 24. bis 30.8. 2026
Montag: 24.8.
10.00 Uhr – Forum: Gymnastik
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
Dienstag: 25.8.
10.00 Uhr – Gartenzimmer: Ratestunde
10.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Forum: Kegeln
Mittwoch: 26.8.
10.00 Uhr – Forum: Brettspiele
10.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Forum: Bingo
16.15 Uhr – Capella: Klingende Capella
Donnerstag: 27.8.
10.00 Uhr – Gartenzimmer: Lesestunde
27.8. 10.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
10.00 Uhr – Heidelbeergasse: Skat
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
16.00 Uhr – Forum: Gymnastik
Freitag: 28.8.
ab 8.30 Uhr – Wohnbereiche: Marktwagen
10.30 Uhr – Capella: Wochenschlussandacht
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
Samstag: 29.8.
11.00 Uhr – Forum: Kartoffelclub
29.8. 16.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
Sonntag:30.8.
10.00 Uhr – Kräuterschnecke: Boule (bei schönem Wetter)
30.8. 15.30 Uhr – Gartenzimmer: Mandalas malen





