Begegnungsgruppe „Miteinander Lernen“

Menschen, die geflohen oder vertrieben worden sind, treffen aufeinander: Geflohen vor Krieg und Gewalt, vor Hunger und Elend. Die Einen sind 15 bis 25 Jahre alt und sind in Syrien, dem Irak oder Afghanistan geboren. Die Anderen sind 85 bis 95 Jahre alt und nennen Ostpreußen, Schlesien und Pommern ihre Heimat. Es trennt sie die Sprache und verbindet sie ein ähnliches Schicksal und sich gleichende Erfahrungen. Das Trennende lässt sich überwinden und so lernten die Geflüchteten alle zwei Wochen mit unseren Senioren beim gemeinsamen Tun Deutsch. Wir machten Ausflüge in die Stadt und junge Muslime und alte Christen beteten gemeinsam am Friedensleuchter in der Münsterkirche für den Frieden. Wir spielten gemeinsam Boule und sangen zusammen. Wir erzählten uns von unseren Heimaten und unseren Bräuchen. Und eines taten wir bei jeder unserer Begegnungen: Wir kochten miteinander und aßen miteinander: Mal ein urdeutsches Gericht, mal ein orientalisches und mal eine über alle Kulturen hinweg geschätzte Pizza.