Was für ein Sommer

Ein Sommer von April bis August, zumindest wenn man auf Sonnenschein und Temperaturen schaut. Wann gab es das schon mal? Gut, wenn man so wundervolle Gärten wie die Deinerlinde hat, um solche Tage zu genießen und zu nutzen. Und wir haben sie genutzt!

Bereits im April wurde die Boule-Bahn abgedeckt und nahezu täglich fanden sich Spieler und Spielerinnen, wie auch interessierte Zuschauer und Zuschauerinnen, zum spannenden Wettbewerb zusammen.

Am Pfingstsonntag lockten dann die musikalischen Gärten der Deinerlinde zum kulinarisch-musikalischen Rundgang vom Garten am Fischteich, über den Bauerngarten und dem Robinienhof zur Kräuterschnecke.

Noch ahnte niemand, wie heiß die Tage noch werden würden, aber die Mitarbeitenden der Küche hatten schon mal eine gute Idee und der Begleitende Dienst setzte sie um: Eine Bar an der Kräuterschnecke wurde aufgebaut und an heißen Tagen erfrischte dort mal Eiskaffee, mal ein kühles Bier, mal ein Eis und mal leckerer kalter Minztee mit Minze aus den eigenen Gärten die Gartengäste.

Die heißen Tage stellten alle nun aber auch vor besondere Herausforderungen. Es galt nicht nur sich selber und das Haus kühl zu halten und hinreichend zu trinken, sondern auch den Pflanzen das notwendige Nass zukommen zu lassen. Haus- und Hofdienste wurden vergeben und auch über den Sommer hinaus kümmern sich Bewohner und Bewohnerinnen um das Wohl von Blumen und Gärten. Frau Brandt pflegt die Blumen in der Lindenallee, Frau Bruns die in der Birkenallee, Herr Linneweber kümmert sich um die Terrasse des Waldviertels und die des Cafés, Frau Teschke um den Vorplatz und weiterhin den Blumenschmuck für die Capella, Frau Uta Wedekind pflegt die Blumen im Forum und Frau Kahle die in der Heidelbeergasse.

Gute Hege und Pflege bringen gute Ernte und so konnten trotz der Dürre reichlich Tomaten, Bohnen, Kohlrabi und vieles mehr im Bauerngarten geerntet und verarbeitet werden.

Nach einem Jahr Pause wurde in diesem Sommer zudem die Tradition der Sommerabende an der Kräuterschnecke wieder aufgenommen und lockte zahlreiche Bewohner und Bewohnerinnen zum gemeinsamen Abendessen dorthin. Kleine kulinarische Akzente, die sich an innerdeutschen und europäischen Reisezielen orientierten, bereicherten diese Abende zudem.

Ein besonderes und sicherlich vermutlich einmaliges Ereignis füllte dann den Garten an der Kräuterschnecke am 5. August: Ein Taufgottesdienst, gestaltet von Superintendentin Stephanie von Lingen und der Band St. Sixti wurde zum bewegenden Erlebnis. Es war Zufall und wirkte doch wie Fügung, dass sich dieser Gottesdienst, den in der Nacht aus der „Paschenburg“ in Hardegsen evakuierten Bewohnern und Bewohnerinnen, als Ort des Friedens und der Ruhe anbot.

Richtig rund machte den August dann schließlich das Konzert von „Gräulich“ mit Bier und Bratwurst, wenn auch der lang ersehnte Regen die Verlegung der Veranstaltung ins Forum nötig machte.

Was für ein Sommer!

2018-09-02T09:04:04+00:00